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So pflegst du deine Haut im Sommer

Sun kissed skin

Sonne ist gesund für unseren Körper und Wärme und Licht heben unsere Stimmung - das steht außer Frage. Dennoch gibt es ein paar kleine Dinge zu beachten, mit denen wir unsere Haut leicht und nachhaltig vor den Folgen zu starker Sonneneinwirkung schützen können. Los geht’s!

SO pflegst du deine Haut im Sommer

Hello Skinlovers!

Ein Thema, das uns aktuell brennend (im wahrsten Sinne des Wortes) beschäftigt, ist das Thema Hautpflege im Sommer, vor allem bei starker Sonneneinstrahlung. All eure Fragen werden in diesem Blogpost beantwortet.

5 Dinge, die du in diesem Blogpost lernst:

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• Was ist UV-Strahlung?
• Wie schütze ich meine Haut und wie behandle ich Sonnenbrand?
• Wie beuge ich Hautalterung vor?
• Welche Sonnenpflege benötigt meine Haut?
• Bekommt man von Sonnencreme Pickel?

Was genau passiert in der Sonne eigentlich mit meiner Haut?

Das Phänomen Sonnenbrand kennen wir alle. Doch was genau passiert dabei eigentlich mir der Haut? Die Haut reagiert im Falle eines Sonnenbrands mit einer akuten Entzündung auf die Überbelastung durch UV-Licht. Das Sonnenlicht enthält, bezogen auf seine Gesamtenergie, etwa 5% ultraviolette Strahlung (UV). Diese hat eine besonders hohe Energie und ist in der Lage, chemische Bindungen in unseren Hautzellen in organische Stoffe zu spalten. In der Folge entstehen Zersetzungsprodukte und so genannte freie Radikale, die unter anderem eine vorzeitige Hautalterung verursachen.

Die UV-Strahlung der Sonne setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen: UV-A, UV-B und UV-C.

Es sind die UV-B-Anteile des Sonnenlichts, die dafür verantwortlich sind, dass deine Haut „verbrennt“. Durch die energiereiche UV-B-Strahlung kommt es zu Zellschäden in der obersten Hautschicht (Epidermis). Das löst eine Entzündungsreaktion aus, die zu den typischen Symptomen eines Sonnenbrands führt. Es entstehen Hautrötungen, Schmerzen und Juckreiz.

UV-ABC? Wo von redet ihr?

UVA-Strahlung
• Vorzeitige Hautalterung
• Häufiger Auslöser von Sonnenallergie und Mallorca-Akne (siehe unten)

UV-B-Strahlung
• Bräunung der Haut
• Sonnenbrand
• Lichtschwielen (sehr trockene Hautfalten, Extremfall)

UV-A-Strahlung macht etwa 90% der UV-Strahlung aus. Sie dringt bis zur zweiten Hautschicht (Lederhaut) vor, erzeugt Radikale und schädigt die Kollagenstrukturen. Die Hautalterung wird beschleunigt. Die „Verbrennungsgefahr“ ist gering, es besteht jedoch ein ernstzunehmendes Risiko für spezielle Hautkrebsformen infolge der DNA-Schäden.

Auch wenn die Haut nicht rot wird, werden also Kollagenfasern beschädigt. Die UV-A-Strahlung ist der Grund, warum du jeden Tag Sonnenschutz auftragen solltest, insbesondere im Frühling und Sommer! Eine pflegende LSF-Creme ist damit die beste „Anti-Aging“-Creme, die du verwenden kannst 🙂

UVB-Strahlung macht etwa 10% der UV-Strahlung aus und gelangt bis in die erste Hautschicht (Epidermis). UV-B-Licht ist kurzwellig und damit energiereicher als UV-A-Licht. Dadurch ist das UV-B-Licht auch für den Sonnenbrand (Erythem) und die Erhöhung des Hautkrebsrisikos verantwortlich.

Andrerseits entsteht durch UV-B-Strahlung eine sommerliche Bräune. Sie bildet das Hautpigment Melanin und baut so deinen Eigenschutz auf. Es kommt also auf die Dosis an 🙂 Geringe Dosen UV-B sind aufgrund der Bildung von Vitamin D sogar für die Gesundheit förderlich. Optimaler Weise solltest du dich dafür aber nicht zwischen 11 und 15 Uhr in die Mittagssonne setzen und deinen Eigenschutz nicht überschreiten.

Durch die angeborenen Schutzmechanismen hat deine Haut, abhängig vom Hauttyp, eine individuelle Eigenschutzzeit. Darunter versteht man den Zeitraum, den man mit „ungebräunter“ und ungeschützter Haut in der Sonne verbringen kann, ohne dass ein Sonnenbrand entsteht.

UV-C-Strahlung ist auch im Sonnenlicht enthalten, wird aber bereits in der oberen Erdatmosphäre absorbiert.

Wie schütze ich meine Haut vor der Sonneneinstrahlung?

Um einen Sonnenbrand zu vermeiden, ist vor allem ein vernünftiger Umgang mit der Sonne wichtig. Je nachdem welchen Hauttyp du hast, kann deine Haut sich eine gewisse Zeit lang selbst gegen die Sonne schützen (Eigenschutz, siehe oben). Wird deine Haut darüber hinaus der prallen Sonne ausgesetzt, reicht dein Eigenschutz nicht mehr aus, um dich vor den negativen Einflüssen der UV-Strahlung zu schützen. Sonnencremes und andere Maßnahmen des Sonnenschutz-ABCs ergänzen diesen Schutz:

A wie Ausweichen
• In der Zeit von 11-15 Uhr Mittags ist die Sonne am stärksten. In diesem Zeitraum solltest du dich im Schatten aufhalten. Hältst du dich in der Nähe des Äquators suf, verlängert sich dieser Zeitraum.
• Das gleiche gilt auch für Kinder und Babys. Da der Eigenschutz der Haut sich noch nicht vollständig entwickelt hat, benötigen sie auch besonders viel Schutz und sollten mittags gar nicht draußen sein.

B wie Bekleiden
• Kopfbedeckungen wie z.B. ein Hut schützen dich vor einem Sonnenstich
• Sonnenbrille
• Lockere lange Shirts und lange Hosen, zum Beispiel aus Baumwolle oder Leinen

C wie CREMEN
• Unbedeckte Hautstellen wie z.B. dein Gesicht schützt du am Besten täglich mit einer Creme mit Lichtschutzfaktor. Auch an Tagen, an denen es bewölkt ist und die Sonne nicht scheint, ist die UV Strahlung trotzdem vorhanden und kann deiner Haut schädigen. Auch im Schatten kann deine Haut einen Sonnenbrand bekommen - denn dort trifft immer noch 30 - 40 Prozent der UV-Strahlung auf deine Haut.
• Regelmäßiges Nachcremen ist auch bei wasserfesten Präparaten wichtig. Achtung: Nachcremen verlängert nicht die mögliche Aufenthaltsdauer in der Sonne! Es erweitert nur den Eigenschutz deiner Haut. Verbringe deshalb zum Beispiel den ersten Tag deines Sonnenurlaubs überwiegend im Schatten.
• Beachten bitte zudem, dass der Sonnenschutz bei einem Sonnenbad bereits 30 Minuten vorher aufgetragen werden sollte, damit er seine volle Wirkung entfalten kann.

Welchen Lichtschutzfaktor brauche ich?

Der für dich passende Lichtschutzfaktor (LSF) einer Sonnencreme ergibt sich aus deinem individuellen Hauttyp und dem aktuellen UV-Index der Region, in welcher du dich aufhältst. Infos findest du zum Beispiel hier.

Eine grobe Faustregel besagt:
• Kinderhaut: UVI x 5 = benötigter LSF
• Hauttyp I (sehr helle Haut): UVI x 4 = benötigter LSF
• Hauttyp II (helle Haut): UVI x 3 = benötigter LSF
• Hauttyp III-VI (dunklere Haut): UVI x 2 = benötigter LSF

• Sehr hoher Schutz: LSF 50+
• Hoher Schutz: LSF 30 bis 50
• Mittlerer Schutz: LSF 15 bis 25
• Leichter Schutz: LSF 6 bis 10

Der LSF besagt, um welchen Faktor sich die Eigenschutzzeit der Haut verlängert, wenn man das jeweilige Sonnenschutzmittel anwendet. Beispielsweise solltest du bei relativ heller Haut, die sich schnell rötet einen LSF von 30 – 50 verwenden.

Sollte ich jeden Tag eine Lichtschutzfaktor-Pflege auftragen?

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Bekomme ich von Sonnencreme Pickel?

Wir wünschen dir einen fantastischen Sommer!